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Offener Brief

Stillstand im Tierschutz

Der Pinzgau braucht ein zeitgemäßes Tierschutzhaus!


 

 
 
 
 

OFFENER BRIEF

 

Stillstand im Tierschutz in Salzburg:  Das Innergebirg - Pinzgau, Pongau, Lungau - braucht ein Tierschutzhaus

 

Sehr geehrte Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Rössler,

Sehr geehrte Ressortzuständige für Tierschutz!

 

Vor den Landtagswahlen im Mai 2013 wurden Ihnen von TierschützerInnen und tierliebenden Menschen Missstände im Bereich des Tierschutzes mitgeteilt, welche vor allem das Innergebirg betreffen. Im Wesentlichen geht es darum, dass keiner der Gebirgsgaue ein zeitgemäßes Tierheim hat und weder das Land noch die Gemeinden den Verpflichtungen gemäß dem Bundes-Tierschutzgesetz nachkommen.

 

Trotz Ihrer Zustimmung uns in unseren Anliegen zu unterstützen, ist nun mehr als ein Jahr mit Ihnen als Ressortverantwortliche in der Regierung vergangen und es herrscht weiterhin Stillstand. Während andere Bundesländer ihre Tierschutzbudgets aufstocken, Tierschutzkonzepte entwickeln und  zeitgemäße Tierschutzhäuser bauen, stellt Salzburg im österreichweiten Vergleich das Schlusslicht hinsichtlich des Tierschutzbudgets dar.

 

Das veranschlagte Tierschutzbudget in Salzburg beträgt € 400.000,00 pro Jahr, d.h. umgerechnet sind das pro Einwohner € 0,75. Im Vergleich dazu wendet die Steiermark pro Einwohner € 1,41 und das Burgenland sogar € 2,10 pro Einwohner auf.

 

Beinahe jedes Bundesland stellt zudem zusätzlich Millionenbeträge zur Finanzierung von zeitgemäßen Tierschutzhäusern zur Verfügung. In Salzburg hingegen wird nicht einmal das veranschlagte Budget zur Gänze ausgeschöpft! Von den Budgets 2009 bis 2013 wurden erhebliche Mittel nicht verwendet. Den Tieren in Not wurde dadurch eine Summe von € 521.000,00 vorenthalten.

 

Warum wir dringend die Errichtung eines zeitgemäßen Tierschutzhauses im Innergebirg anstreben:

 

Die derzeitigen Verwahrstellen im Innergebirg stellen nicht viel mehr als Notlösungen dar und verfügen keinesfalls über die erforderlichen Kapazitäten. Fundtiere werden in diesen provisorischen Verwahrstellen zur vorübergehenden Verwahrung untergebracht. Laut Gesetz werden die Kosten vom Land Salzburg für 10 Tage übernommen – die Vermittlung der Fundtiere dauert jedoch ein Vielfaches.

 

In den Gebirgsgauen übernehmen derzeit private TierschützerInnen die Aufgaben des Landes. Sie investieren viel Zeit und Geld, verfügen jedoch keinesfalls über die Möglichkeiten, um die vielen notleidenden Tiere aufzunehmen.

 

Salzburg gibt aufgrund seiner restriktiven Tierschutzpolitik nicht einmal das veranschlagte Tierschutzbudget aus. Im Norden Salzburgs gestaltet sich die Tierversorgung zufriedenstellend, im Süden jedoch besteht seit langer Zeit akuter Handlungsbedarf. Würden die nicht verwendeten Mittel vollständig genutzt werden, so könnte dies für die Gebirgsgaue zumindest ein erster Schritt sein, um eine zufriedenstellende Lösung  einzuleiten.

 

Auch in der Salzburger Landesverfassung steht „Die Achtung und der Schutz der Tiere als Mitgeschöpfe des Menschen aus seiner Verantwortung gegenüber dem Lebewesen“ festgeschrieben.

 

Daher müssen endlich die budgetierten Tierschutzgelder zur Gänze ausgeschöpft, sofort für den Tierschutz verwendet und wenn nötig erhöht werden, um die notwendigen Maßnahmen zu erfüllen.

 

Die UnterzeichnerInnen dieses Briefes fordern Sie, sehr geehrte Frau Dr. Rössler, auf zu handeln. Es müssen endlich zeitgemäße und tiergerechte Maßnahmen für das gesamte Bundesland geschaffen, insbesondere aber das längst überfällige Tierschutzhaus im Innergebirg verwirklicht werden!

Name:  Balog Regina

Name:  Bonney Barbara

Funktion: Katzenfreunde Salzburg

Funktion: Univ. Prof. Universität Mozarteum

 

 

Name:  Caba Beatrice

Name:  Dominik Christl

Funktion: Pinzgauer Tiernest Obfrau

Funktion: Katzenfreunde Salzburg

 

 

Name: Empl Rita

Name: Hartwagner Eva

Funktion:  Direktorin Hauptschule

Funktion: Pinzgauer Tiernest Schriftführerin

 

 

Name: Mag. med. vet  Herr Otto

Name: Dipl. TA Herr Cornelia

Funktion: Tierarzt

Funktion: Tierärztin

 

 

Name:   Mag.med.vet  Höflinger Karin

Name: Dr. med. vet. Lieskovsky Juraj

Funktion:  Tierärztin

Funktion: Tierarzt

 

 

Name:  Mayerhofer Gundi

Name:  Mayerhofer Helga

Funktion: Lehrerin

Funktion:  Tier im Glück Obfrau

 

 

Name:  Mayerhofer Wilhelm

Name:  Christine Moises

Funktion: Geschäftsleiter  i.R.

Funktion Pinzgauer Tiernest Kassierin

 

 

Name: Dipl. TA Dr. Nagele Andrea

Name:  Pöckl Karl

Funktion: Tierärztin

Funktion: Pfarrer

 

 

Name:  Schläffer Ingrid

Name :  Schragl Elisabeth

Funktion Pinzgauer Tiernest Kassierin-Stellv.

Funktion: Pfarrsekretärin

 

 

Name :  Schragl Michaela

Name:  Stöckl Christine

Funktion: Pflegehelferin

Funktion: Mesnerin

 

 

Name:  Voithofer Anita

Name:   Dr. Wallnig Josef

Funktion: Sekretärin

Funktion: Univ. Prof. Universität Mozarteum,

Leiter der Opernklasse u. Mozart-Opern-Institut

 

 

 

 

 

 


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